Neuinszenierung von Goethes Faust am Goetheanum

Das Vorhaben ist eine Neuinszenierung von Goethes Faust am Goetheanum. Die Faust-Dichtung von Goethe wurde 1938 zum ersten Mal ungekürzt durch Marie Steiner-von Sivers am Goetheanum inszeniert. Das war zugleich die Welturaufführung des ungekürzten Faust (1+2).

Eine Besonderheit der Aufführungen am Goetheanum ist die Einbeziehung der von Rudolf Steiner mit verschiedenen Künstlerinnen entwickelten Bewegungskunst Eurythmie. Die Goetheanum-Bühne versteht die Vorbereitungen zu den Aufführungen als eine Gemeinschaftsleistung aller Beteiligten.

Christian Peter verbindet eine lange Aufführungsgeschichte mit dem Faust am Goetheanum. Er hat unter Michael Blume unter anderem als Faust-Darsteller mitgewirkt. 1999 führte er Regie. In der Inszenierung von Wilfried Hammacher spielte er Mephisto. Auch als Sprechchorleiter und Ausbilder für Sprachgestalter ist Christian Peter bereits seit langem der Goetheanum-Bühne verbunden.

Margrethe Solstad ist ebenfalls seit vielen Jahren der Goetheanum-Bühne verbunden. Bereits in den 1980er Jahren wirkte sie in verschiedenen Faust-Zyklen mit. Von Herbst 2007 bis Herbst 2011 leitete sie die Sektion für Redende und Musizierende Künste. Seit Herbst 2011 konzentriert sie sich auf die künstlerische Leitung der Eurythmie-Bühne am Goetheanum. Im Faust-Projekt ist sie für das Eurythmie-Ensemble verantwortlich. Sie wirkt auch selbst als Eurythmistin mit.

Inszenierung: Christian Peter

Einstudierung: Margrethe Solstad
                      Andrea Pfaehler
                      Christian Peter

(ah)